Brno / CZ. (div) Was den Deutschen die «Internationale Qualitätsprüfung für Brot, Kleingebäck und Feine Backwaren» der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ist, ist den Tschechen das Großereignis der alljährlichen «Brottage von Pardubice». Die werden veranstaltet vom Unternehmerverband der Bäcker und Konditoren Tschechiens mit dem Ziel, das Prestige von Brot und Gebäck zu erhöhen und das handwerkliche Geschick zu erhalten. Der Wettbewerb auf dem mitteleuropäischen Markt ist nach wie vor scharf und das Niveau der «Brottage» entsprechend hoch. In allen drei Kategorien wird streng selektiert - geht es schließlich darum, den Titel «Brot des Jahres der Republik», «Bäcker des Jahres» oder «Konditor des Jahres» zu erringen. Die genannten Hauptkategorien verfügen teils über Unterkategorien: So ermitteln die Konditoren zum Beispiel per Anno sowohl einen «Senior» als auch einen «Junior». Das «Brot des Jahres» wird sowohl für «Handwerk» als auch «Industrie» ermittelt. Wobei die Grenze liegt zwischen dem Hand-Werk und semi-industriellen Manufakturen einerseits - und automatischen Linien andererseits. Eine Medaillenflut nach deutschem Vorbild gibt es nicht. Das liegt einerseits an der Struktur des Marktes, der weit weniger backende Betriebe kennt als Deutschland; andererseits an der Struktur des Wettbewerbs an sich, der tatsächlich Jahr für Jahr nach den Besten der Besten sucht und in den Brot-Kategorien, ob Handwerk oder Industrie, jeweils gerade mal zehn Produkte respektive Bäckereien für erwähnenswert hält und prämiert. Immer mal wieder unter den Preisträgern ist die Großbäckerei Penam AS, ein Unternehmen der Agrofert Holding - in Deutschland spätestens ein Begriff, nachdem die Tschechen die Lieken AG übernommen hatten. Wie auch immer: Bei den jüngsten «Brottagen» - Anfang Juni in Brno - gelang Penam der ganz große Wurf mit einem Weizenmischbrot (60/40) aus dem Werk Hepek. In der Kategorie «Handwerk» kürte die Jury das Produkt zu Tschechiens Brot des Jahres 2013 und alle Beteiligten sind sehr stolz. Zur feierlichen Preisverleihung kam selbst Agrofert-Chef Andrej Babiš.

P.S.: Über die Pflege der tschechischen Brotqualität im Allgemeinen und den Erfolgen der Großbäckerei Penam bei den «Brottagen» im Besonderen können wir Ihnen nur berichten, weil sich IsernHäger in Tschechien seit vielen Jahren im Sinn des genannten Unternehmerverbands engagiert. Die passende Technologie kann dabei sehr hilfreich sein und so wundert es nicht, dass seit Jahren die Hälfte der Preisträger Unternehmen sind, die die IsernHäger Brotfermentation einsetzen ...