Bielefeld. (div) Die Sparte Nahrungsmittel der Unternehmensgruppe Dr. Oetker verbuchte im Geschäftsjahr 2009 ein Umsatzplus von 4,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Mit Pizza, Pudding und Co. ist die Gruppe auf allen fünf Erdteilen präsent. Nicht zuletzt dank des Auslandsgeschäfts konnte die Sparte, die 26,9 Prozent vom Gruppenumsatz ausmacht, zulegen. Die Martin Braun-Gruppe in dieser Sparte konnte trotz schwieriger Rahmenbedingungen ihre Marktposition festigen und weist eine insgesamt ordentliche Entwicklung aus. In den wichtigsten Auslandsmärkten konnte sie ihre Marktstellung zunehmend ausbauen. Anders sieht es bei der Schifffahrtssparte «Hamburg Süd» aus, die in 2009 rund 40 Prozent vom Gesamtumsatz erwirtschaftete. Im Vorjahr waren es noch 48,2 Prozent, so dass die Finanznachrichten dieser Tage meist mit einem «historisch schlechten Ergebnis» aufmachen. Das stimmt so nicht. Zwar litt «Hamburg Süd» massiv unter der Flaute 2009 - ist aber längst auf dem Weg der Besserung. Inzwischen sei man wieder in der Gewinnzone, sagten Konzernchef Richard Oetker und Finanzchef Ernst Schröder in Bielefeld. Unterm Strich schrumpften die Erlöse - vor allem durch den Einbruch der Schifffahrtssparte - gegenüber 2008 um 13,9 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten stieg akquisitionsbedingt über alle Segmente hinweg um 1,8 Prozent auf 24.500 Mitarbeitende. Angesichts der Herausforderungen habe sich die Gruppe insgesamt ordentlich gehalten, die Ergebnisentwicklung sei zufriedenstellend, betonten die Akteure in Bielefeld.